Stichgefahr im Siedlungsraum
Doch die invasive Hornisse ist nicht nur für Insekten ein Problem: Jetzt im Frühling baut sie ihre ersten Nester oft im Siedlungsraum, an geschützten Stellen wie in Hecken, Dachvorsprüngen oder auch in einem Spielturm auf dem Spielplatz. Dies kann gefährlich werden, wenn bei der Gartenarbeit, beim Spielen und anderen Aktivitäten im Freien versehentlich ein Nest gestört wird. Als Reaktion verteidigen die Hornissen ihr Nest vehement.

Früherkennung wichtig
Um die öffentliche Sicherheit zu schützen und die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse einzudämmen, müssen Nester früh entdeckt und fachgerecht entfernt werden – bevor im Herbst bis zu mehrere hundert Jungköniginnen ihr Nest verlassen.

Die Asiatische Hornisse ist gut an ihrem mehrheitlich schwarzen Körper und ihren auffallend gelben Beinenden zu erkennen. Ein einzelnes Tier ist nicht gefährlich, doch in Nestnähe steigt das Risiko. Ein Sicherheitsabstand von fünf Metern muss unbedingt eingehalten werden. Wichtig ist, jede Beobachtung der Asiatischen Hornisse zu melden. Nutzen Sie dafür die offizielle Meldeplattform www.asiatischehornisse.ch. Mit einem Foto oder Video können Sie eine Sichtung melden, damit Hornissen-Scouts nach Nestern suchen können. Bitte versuchen Sie niemals, ein entdecktes Nest selbst zu entfernen. Die Nester werden mit ungewohnter Intensität verteidigt, was sehr gefährlich werden kann. Die Entfernung von Nestern der Asiatischen Hornisse muss durch Spezialisten erfolgen und wird vom Kanton koordiniert.